Sydney - Heinz Albers

Reisebericht Weltreise

8. Sydney

 

Transfer vom und zum Hotel mit dem Shuttlebus "Airporter" (15 AUD kostet die Rückfahrkarte), einem Kleinbus mit Anhänger für das Gepäck. Es ist nicht erforderlich, eine Reservierung vorzunehmen. Einfach am Flughafen der Beschilderung folgen. Das Verstauen des Gepäcks in den Anhänger erfolgt durch das Personal. Die Busse verkehren in kurzen Abständen. Für die Rückfahrt organisiert die Hotelrezeption den Bus, wenn Sie am Vortag dort Bescheid sagen. Es ist das gleiche Verfahren wie unter "Auckland" beschrieben.

Geldwechsel kleiner Beträge (unter 400 AUD) ist in Sydney teuer, weil pro Vorgang 8.- AUD Wechselgebühr verlangt werden. Das gilt auch für den Umtausch des Restgeldes am Flughafen. Alkoholverkauf und Öffnungszeiten der Geschäfte sind identisch mit Auckland.

Ausflüge in die Umgebung möglichst erst dann vor Ort buchen, wenn Klarheit über das Wetter am Ziel herrscht.

Sydney wird optisch von der Harbour-Bridge und dem Opernhaus dominiert. Zwei Objekte mit absoluter Weltgeltung; diese sind schon alleine eine Reise wert. Sportliche Typen können eine geführte Überquerung über die Bögen der Harbour-Bridge buchen (teuer!). Aber auch vom normalen Fußweg auf der Brücke hat man eine spektakuläre Sicht auf die Skyline, den Hafen und das Opernhaus.

Die Preise in Restaurants und Geschäften sind ähnlich wie bei uns.

Skyline Sydney Die berühmte Skyline von Sydney

Vielen Australiern wird ein gestörtes Verhältnis zu Menschen fremdartiger Kulturkreise nachgesagt.  Das ist - wie überall auf der Welt - ein Ergebnis mangelhaft ausgeprägter sozialer Kompetenz. Gelegentlich kommt es zu Übergriffen. Vor allem haben weite Teile der Bevölkerung heute noch Vorurteile gegen die Aborigines, den Ureinwohnern und eigentlichen Besitzern des Erdteils. Aufgrund der rüden Behandlung dieses Volkes durch die Einwanderer ging die Anzahl der Aborigines seit der Besiedlung Australiens durch die Engländer von ehemals einer Million um bis zu 50 % zurück.

 

Bus-Tour von Sydney in das Gebiet der Blue Mountains

Wer kennt noch das Lied: "Von den Blauen Bergen kommen wir, unser Lehrer ist genau so dumm wie wir. Mit der Brille auf der Nase sieht er aus wie'n Osterhase. Von den Blauen Bergen kommen wir..."? Dieser Gassenhauer, den ich als Erstklässler meinem Lehrer vorgesungen hatte, animierte uns, ein paar Jahre später die Blue Mountains zu besichtigen.

Abholung um 7.15 Uhr vom Hotel. Auf der Hinfahrt Besichtigung des Olympia-Geländes, etwas enttäuschend. Unterwegs Halt in Leura, einer kleinen, gepflegten Gemeinde. Unser Ziel war Katoomba, ca. 120 km von westlich von Sydney. Mit der Seilbahn haben wir dort spektakuläres Gelände überquert. Normalerweise sieht man links in der Ferne die "Three Sisters", eine sagenumwobene Felsformation aus dem Kulturkreis der Aboriginal, und in der Ferne zeigt sich unter bläulichem Dunst die schier endlose Weite der Eukalyptuswälder - bei gutem Wetter. Da es während unserer Anwesenheit wie aus Eimern regnete und wir von Wolken (wir befanden uns in 1.000 Meter Höhe) umgeben waren, sahen wir kaum etwas. Immerhin sind die Geschäfte dort auf ein derartiges Wetter eingerichtet: 3 AUD kostet eine Regenfolie mit Kapuze. Bei gutem Wetter ist das Gebiet der Blue Mountains mit seinen gigantischen Eukalyptuswäldern bestimmt sehenswert. Wir hatten den Fehler gemacht, die Fahrt bereits in Deutschland gebucht zu haben. Immerhin lockerte es bei der Rückfahrt etwas auf, und wir konnten doch noch ein paar Fotos von den berühmten Felsen und der Gegend machen. Während der Besichtigung wurde auch ein zwanzigminütiger Film gezeigt, der die Entwicklung des Bereichs um Katoomba und den historischen Bezug der "Three Sisters" dokumentieren sollte. Leider wurden die Ureinwohner in dem Film mit keinem Wort erwähnt. Lediglich ein Bild wurde für die Dauer von ein paar Sekunden eingeblendet. Kurz vor Sydney besuchten wir den "Featherdale Wildlife Park", einen kleinen Tiergarten mit Kängurus, Tasmanian Devils und Koalas. Danach folgte eine einstündige Fahrt mit einer Fähre an der Sydney-Küste entlang bei schönstem Wetter. Dabei zeigte sich uns erstmals die berühmte Skyline Sydneys im prächtigsten Sonnenschein. Preis der gesamten Tour pro Person inklusive Tee und Lunch 88 AUD.

 

"Magistic Premium Luncheon Cruise" Sydney

Frische Garnelen und Austern ohne Ende bildeten (für uns) den kulinarischen Höhepunkt eines umfangreichen Buffets während einer etwa zweistündigen "Hafenrundfahrt" auf einem modernen Schiff. Absolut lohnenswert und mit 72 AUD pro Person noch relativ günstig. Abfahrt vom Circular Quay.

 

Sydney - Hotel „The Menzies“

Ein sehr schönes, feines Hotel. Mit viel Edelhölzern, Marmor und Leder ausgestattet. Zentrale, verkehrsgünstige und dennoch ruhige Lage. Fußweg zum Opernhaus etwa 20 Minuten.

Geschmackvoll eingerichtetes Zimmer mit zwei großen Betten, Flachbild-TV, Schreibtisch, sauberer Teppichboden, Holzmöbel, Klimaanlage, Kühlschrank, Kaffeebereiter. Wannenbad, Haartrockner. Alles sehr sauber und gepflegt.

Gute viereinhalb Sterne. Unbedingt zu empfehlen. Klasse Abendrestaurant in der 1. Etage mit sehr guter Küche und aufmerksamer Bedienung, außerdem Piano-Bar.

Preis: angemessene 93.- Euro pro Person und Tag incl. eines üppigen amerikanischen Frühstücks.

Kostenloser Safe nur in der Rezeption.

Handyempfang auch während der Ausflüge sehr gut. Mehrere Anbieter.

Handy-Rufnummer für die Bestätigung des Weiterfluges: 1300 655 727. Nach der Ansage die Ziffer „1“ drücken.

Zeitunterschied zu Deutschland: - 10 Stunden.

 

Unsere Fotos von Sydney und Umgebung befinden sich hier.

 

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